Samstag, 22. August 2026

Jetzt geht es weiter mit Zufällen: Bodybuilding

 Dass ich plötzlich öfter mit Bodybuilding konfrontiert werde seit ich im Fitnessstudio war, habe ich schon in einem früheren Beitrag geschrieben. Skeptiker werden das jetzt vielleicht mit verstärkter Aufmerksamkeit abtun, aber das lasse ich nicht gelten. Denn so extreme Körper fallen einem immer auf. 

Da sind die Bodybuilderinnen zu sehen.

Heute las ich auf https://www.meinbezirk.at/moedling/c-sport/gaadenerin-barbara-thanner-erfolgreich-im-natural-bodybuilding_a8856395

Die Gaadenerin Barbara Thanner zeigt, dass Kraft und sportliche Leistungsfähigkeit keine Frage des Alters sind, und feiert im Natural Bodybuilding internationale Erfolge.

Danach habe ich nicht gesucht, der Artikel wurde zufällig angezeigt. Dazu gibt es mehrere Fotos. Offen gesagt möchte ich nicht so ausschauen. Aber etwas mehr Muskeln als ich jetzt habe, wäre nicht schlecht. Ich mache das wegen der Fitness und um Fett abzubauen. Abnehmen ist nämlich schlecht, wenn man es nicht überlegt tut, denn da baut man auch Gehirn und Herzmuskel ab. Das besteht alles aus Eiweiß. Der Körper greift nämlich nicht in erster Linie die Fettdepos an, sondern das Eiweiß. Das kann Folgen für die Gesundheit haben. 

Auf jeden Fall habe ich schon Muskeln. Man sieht sie noch nicht so gut, weil noch zu viel Fett da ist. Daher: weiter trainieren, nicht aufgeben, wird schon werden.

 Ich glaube nicht, dass ich an Gewicht verloren habe. Die Waage zeigt übrigens auch nicht wirklich das reale Gewicht an. Wenn ich Gewicht verloren habe, dann höchstens 1 Kilo. Muskelmasse habe ich sicher zugenommen und so rede ich mir ein, das Gewicht der Muskelmasse die ich zunehmen, würde den Abbau der Fettmasse gewichtsmäig ausgleichen. Wenn das doch nicht so sein sollte, muss ich mir etwas anderes einfallen lassen. 

Dämonen & Co.

 Jetzt wird es dämonisch. 

 Am 19.8.2026 habe ich hier auf diesem Blog folgendes über Dämonen geschrieben. "In der letzten Nacht (also gerade jetzt) sah ich mir auf NDR Tatort, das Tor zur Hölle an. (22 Uhr - 23.30) Weil ich da nicht zusehen musste, hin und her gehen konnte und zum Schluss dahin döste. Ich habe diesen Tatort schon gesehen und ich halte ihn für total bescheuert. Dabei geht es um Dämonen, aber auch um einen Mann der verrückt ist und sich für einen Dämon hält. Das sollte ein Krimi sein, ist jedoch wie ein lahmer Horrorfilm aufgebaut. Als wäre da wirklich ein Dämon. Ähnliches kenne ich von Inspector Barnaby, wo paranormale Phänomene angesprochen und eingebaut werden. Allerdings nicht so plump und direkt. Eigentlich keine Besonderheit und doch ein kleiner Zufall, weil gerade an diesem Tag auf Facebook über Dämonen diskutiert wurde. Zumindest habe ich gestern diese Diskussion gefunden. Ich fühlte mich verpflichtet meinen Senf dazu zu geben und erklärte, dass es keine Dämonen gibt.https://neuepsiexperimente.blogspot.com/2026/08/es-gibt-keine-zufalle.html


 Es war eine plötzliche Idee, mich auf diese Diskussion über Dämonen im Internet einzulassen. Oder besser gesagt, ich schrieb diese eine Antwort in dem Forum. Dabei ging es eben um Dämonen und ich bin nunmal davon überzeugt, dass es keine Dämonen gibt. Ich weiß ja nicht ob die Leute die da über Dämonen schwafeln, wirklich glauben was sie schreiben. Manche vermutlich schon, aber ich glaube, viele halten das für ein Spiel. Ich schrieb klar und deutlich was ich davon halte: Dämonen gibt es nicht und ich versuchte zu erklären, wieso Menschen an Dämonen glaubten.

Kurz danach las ich in der Zeitung, eine Frau hat ihre Tochter mit einem Messer angegriffen und dabei "Dämon" geschrien. Sie dachte wohl, ein Dämon würde von ihrer Tochter Besitz ergreifen wollen. Besonders schlimm; Die Frau hat vor einigen Jahren bereits ein Kind getötet, war im Gefängnis und wurde als nicht mehr gefährlich entlassen. Vermutlich hatte sie schon damals auch die Tochter töten wollen. https://www.heute.at/s/frau-toetete-2018-baby-jetzt-messerattacke-auf-tochter-120241203

Ein solcher Zufall erzeugt schon ein gewisses Gefühl an Betroffenheit.  

Leider fördert die katholische Kirche diese Verrücktheiten noch, indem sie tatsächlich Dämonen Austreibungen durchführt. Zuerst redet man den Leuten ein es gäbe Dämonen und dann "treibt man diese angeblichen Dämonen aus". Eine Gute Show, meinte vor kurzem im Fernsehen (in einem Film) jemand über die christlichen Kirchen. 

Exorzismus ist keine Seltenheit. "Allein in Italien, schätzt die vom Vatikan anerkannte Internationale Vereinigung der Exorzisten, werden die Dienstleistungen dieser speziell ausgebildeten Priester rund eine halbe Million Mal pro Jahr in Anspruch genommen. Die Tendenz ist seit Jahren steigend." https://www.derstandard.at/story/2000131767909/pandemie-heizt-exorzistenboom-in-italien-an

Dabei werden Teufel und Dämonen ausgetrieben. 

Im islamischen Einflussgebiet gibt es auch diesen Glauben, nur sind die Methoden wie man gegen Dämonen kämpft mitunter unterschiedlich. Im Iran fürchtet man sich vor den Dschinns. Dort benützt man diese Dschinns um zu bekommen, was man haben will. Zumindest ist das die offizielle Version: "Mit Hilfe von okkulten Kräften, Dschinns und vermutlich noch anderer teuflischer Gestalten, versuchte der 13. Präsident der Scheinrepublik, Ahmadinedschad, seine Macht zu erhalten." https://psi17.jimdoweb.com/2024/11/11/mahmud-ahmadinedschad-auf-dem-abstellgleis-die-b%C3%B6sen-okkulten-m%C3%A4chte-und-der-kommende-mahdi-im-iran/ Allerdings muss man zwischen moslemischen und ungläubigen Dschinnen unterscheiden. Da haben es die Europäer besser, weil bei ihnen alle Dämonen böse sind.

Mittwoch, 19. August 2026

Es gibt keine Zufälle

 Gestern las ich auf Facebook, was jemand als Kommentar geschrieben hatte. Eine lange Aufzählung dessen, was man gemeinhin als Esoterik versteht. Darunter auch die Behauptung: Es gibt keine Zufälle. Also wird man zum Esoteriker, der Esoterikern erklärt, alleine wenn man glaubt, es würde keine Zufälle geben. Ich gehöre zu den wenigen Menschen die Zufälle sammeln. So gesehen bin ich ja davon überzeugt, dass es unzählige Zufälle gibt. Aber ich glaube auch, dass Zufälle intelligent sind. 

Mich hat das veranlasst, diesmal wieder über erlebte Zufälle zu schreiben. 

Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in einem Fitnesscenter. Das hat mir meine neue Ärztin empfohlen. Sie hat mir auch eine Diät empfohlen, bei der man auch Whey Protein essen muss. Das bekommt man nicht immer überall so einfach. Ich bin extra zu einer Billa Filiale gegangen von der ich annehmen konnte, dass sie dieses Produkt führen. Online kann man es leicht bestellen, in der Filiale war es für mich erst unauffindbar. Nach längerem Suchen fragte ich eine Angstellte, ob es vorrätig sei. Es wäre da gewesen, meinte sie und begann zu suchen. Aber sie fand es nicht. Einmal noch wollte ich mich umsehen und siehe da: ich fand es. 

Was mir während meiner Suche auffiel war eine Frau, die wie eine magersüchtige Bodybuilderin aussah. Das ist schwer zu beschreiben. So eine Person habe ich noch nie zuvor gesehen. Sie war dunkelbraun gebrannt, sah total unterernährt aus und hatte trotzdem Muskeln. Keine protzigen, aber genauso gebildet, wie diejenigen von wirklichen Bodybuilderinnen. Minimuskeln, könnte man sagen. Das sah seltsam aus.

In der letzten Nacht (also gerade jetzt) sah ich mir auf NDR Tatort, das Tor zur Hölle an. (22 Uhr - 23.30) Weil ich da nicht zusehen musste, hin und her gehen konnte und zum Schluss dahin döste. Ich habe diesen Tatort schon gesehen und ich halte ihn für total bescheuert. Dabei geht es um Dämonen, aber auch um einen Mann der verrückt ist und sich für einen Dämon hält. Das sollte ein Krimi sein, ist jedoch wie ein lahmer Horrorfilm aufgebaut. Als wäre da wirklich ein Dämon. Ähnliches kenne ich von Inspector Barnaby, wo paranormale Phänomene angesprochen und eingebaut werden. Allerdings nicht so plump und direkt. Eigentlich keine Besonderheit und doch ein kleiner Zufall, weil gerade an diesem Tag auf Facebook über Dämonen diskutiert wurde. Zumindest habe ich gestern diese Diskussion gefunden. Ich fühlte mich verpflichtet meinen Senf dazu zu geben und erklärte, dass es keine Dämonen gibt.

Ich ließ den Fernseher nur laufen, damit ich rechtzeitig umschalte. Eigentlich wäre es besser gewesen ich wäre schlafen gegangen. Aber ich wollte mir um 23.35 Uhr, auf BR, Kommissar Wallander ansehen. Das ging sich fast genau aus. Nur 5 Minuten waren dazwischen. Auf BR lief noch 5 Minuten "Mord in bester Gesellschaft", Alles Böse zum Hochzeitstag. Das habe ich noch nie gesehen, weil ich mir prinzipiell nichts ansehe, bei dem Fritz Wepper mitspielt. 5 Minuten konnte ich das aushalten. 

Es kam eine Szene, bei der Wepper sich massieren lassen wollte. Die Masseurin erklärt ihm, er müsse mit einer anderen zurecht kommen. Die Türe geht auf und eine Bodybuilderin tritt ein. Diese Szene konnte ich leider nicht fotografieren, es ging zu schnell. 

 Seit 2 Nächten nervt mich eine Grille, die laut zirpt wenn ich schlafen will. Sobald ich das Licht aufdrehe ist sie still. Ich finde sie nicht. Jetzt habe ich eine Futterquelle aufgestellt, in der Hoffnung, sie wird sich dort vielleicht niederlassen und ich kann sie dann nach draußen bringen.  

Am Tag zuvor tauchte plötzlich eine riesige Wespe im Wohnzimmer auf. Es war schwierig sie mit einem Glas zu fangen und ins Freie zu bringen, aber ich habe es mit Mühe doch geschafft. Tiere können ganz schön nervig sein.



Freitag, 14. August 2026

Die Straßenbahn hatte keinen Strom und ich irrte wieder einmal herum

 Gestern war ich im ersten Bezirk in Wien. Ich freute mich, weil ich den 60er gut erwischt hatte und das ließ mich hoffen, rechtzeitig zu S zu kommen. Noch dazu gab es wenig Fahrgäste. Zu früh gefreut. In Speising wurde der Zug eingezogen. Alle aussteigen bitte! Danach längeres Warten auf den nächsten Zug. Der war natürlich voll und weil nun auch die anderen Fahrgäste ebenfalls einstiegen, die man so wie mich aus dem Zug geschmissen hatte, war er gleich gestopft voll. 

Trotzdem bekam ich noch einen Sitzplatz. Neben mir war noch ein Platz frei. Eine junge Frau mit einem großen Hund setzte sich. Der Hund hatte keinen Beißkorb, was niemanden zu stören schien. Das wunderte mich, aber mich störte das auch nicht. Er war sehr brav. Umsteigen. Die U-Bahn war nicht so ganz überfüllt. Wieder umsteigen. Ich irrte an der Haltestelle Landstraße herum, auf der Suche nach der U3. Das ist einfach nur irre. Treppe rauf, Treppe runter, Treppe rauf, Treppe runter, um die Ecke, wieder runter. Mein tägliches Sportpensum hatte ich somit eigentlich schon erfüllt. 

Ich war spät dran. Endlich die U3 gefunden. Die wenigen Stationen waren schnell abgefahren. Aussteigen. Aber wohin weiter? In welche Richtung? Natürlich in die falsche. Google musste helfen und tat es auch. Schließlich ging ich auch noch ins falsche Haus. Dabei stimmte die Hausnummer eigentlich. Statt nach links, ging ich nach rechts, das war alles. Mehrere Anrufe, schließlich trafen wir einander im Parterre, nachdem ich im falschen Haus im 3. Stock gelandet war und wieder hinunter musste. Zum Glück gibt es einen Aufzug. 

Nun kam mein neuer Blutdruckmesser wieder zum Einsatz. Wir verglichen die Ergebnisse. Wieder keine Übereinstimmung. Meiner zeigte immer einen niedrigeren Wert an. Schon wieder! Dann maßen wir gleichzeitig an meinen beiden Armen. Die Werte stimmten überein. Einfach unglaublich.

Nun ging es weiter, zur Ärztin, in den 1. Bezirk. Wieder mit der U-Bahn. Diesmal viele Leute, Gedränge, Hitze. Endlich hatten wir das Ziel erreicht und stiegen aus. Weiter ging es zu Fuß. Wir kamen pünktlich an, weil wir ziemlich schnell gingen. Hätten wir nicht zu machen brauchen, wir mussten warten. Sie war spät dran.

Danach ging es wieder zurück. Ich fahre ja nicht oft mit den Öffentlichen, aber wenn ich damit fahre, ist immer irgendetwas nicht so wie es sein sollte. Die letzten Male fuhr die U4 nur bis zum Karlsplatz, wegen Gleisarbeiten. Aber natürlich nur innerhalb der Zeit, zu der ich unterwegs war. Das war jetzt nicht mehr der Fall. Die U-Bahn machte keine Schwierigkeiten, aber wieder viele Leute, jedoch kein Gedränge. Eine junge Frau saß schräg gegenüber von mir. Sie hatte die Zahl 88 auf ihren Körper tätowiert und einige kurze Sprüche die ich nicht lesen konnte, weil ich die falsche Brille auf hatte. Sie wird damit doch nicht ... das wäre verrückt. Mein Opa hatte auf dem Unterarm einen riesigen Anker tätowiert. Immer wieder erklärte er mir, ich solle mich niemals tätowieren lassen, denn wenn es einem nicht mehr gefällt, wird man es nicht mehr los. Vielleicht hätte der Opa der jungen Dame das auch kommunizieren sollen. 

Soweit war also alles in Ordnung, bis ich die U-Bahn verließ und in den 60er einstieg. Der fuhr nicht weiter, sondern zurück! Zum Glück hatte ich es noch rechtzeitig bemerkt und stieg wieder aus. Dann hörte ich die Durchsage: Stromausfall bei der Straßenbahn. Ein LKW hatte vermutlich die Oberleitung beschädigt und nun gab es keinen Strom. Die Straßenbahn stand still. Das würde bis 19 Uhr dauern.


 Ich wollte zuerst mit einem Bus fahren, aber was oben als Fahrziel angegeben war, ließ mich zweifeln. Wer weiß wo ich da landen würde. Also ging ich lieber ein Stück zu Fuß, vorbei an der haltenden Straßenbahn, bis zu dem Haus, in dem die Mullahs sich verbarrikadiert haben. Es gibt vor der schönen Villa einen riesigen Zaun, davor steht ein Bewacher, den wir Steuerzahler bezahlen dürfen. Eigentlich eine Frechheit. 

Dort stieg ich dann doch in einen Bus, in der Hoffnung, er sei der richtige. Es gab ein schreckliches Gedränge. Ein alter Mann stand mit einem großen Zaunteil und einer Tasche voller Blumen gleich beim Einstieg und behinderte die Leute, die sich über ihn aufregten aufregten. Keine Chance, er blieb stur dort stehen. Ich war nervös weil ich nicht wusste, wo ich landen würde. In letzter Zeit bieten mir immer wieder Leute einen Sitzplatz an. Schau ich so fertig aus? Ich lehnte dankend ab, weil ich lieber am Sprung bleiben wollte, sollte ich aussteigen müssen. Ein kleines Kind machte vorne Lärm. Kein Wunder, alles war beängstigend. Der alte Mann mit dem Zaun regte sich als Einziger darüber auf. Einige Frauen gaben ihm kontra.

 Natürlich gondelte der Bus durch die Gegend. Zum Glück brachte er mich doch in die Richtung, in die ich wollte. Dann stieg ich zur Sicherheit bei einer Haltestelle aus die ich kannte, weil ich fürchtete, er würde ab da nicht mehr weiter in meine Richtung fahren. Vermutlich war das auch gut so. Nun stellte ich mich zu einer Bushaltestelle und wollte einen anderen Bus nehmen, als ich zum Glück bemerkte: hier fuhr der 60er an mir vorbei! Endlich. Gerettet! Ich konnte mich nicht mehr verfahren. Leider musste ich auf den nächsten warten, aber das störte mich nicht mehr. Das Schönste war: er war fast leer. 

Ich schrieb K von meinen Erlebnissen. Am Abend antwortete sie: Bei der S-Bahn Praterstern haben die Kabeln gebrannt. In der Nacht vorher. Als sie unterwegs war, hatte man schon die Strecke geschlossen. Die Reparaturen werden Wochen dauern. 

Was ist mit unseren Öffis los? Ich glaube ich fahre in Zukunft entweder mit dem Auto, oder gar nicht.



Dienstag, 11. August 2026

Jedes Blutdruckmessgerät zeigt andere Werte an

 Ich habe 2 alte Blutdruckmessgeräte für den Oberarm und ein kleines für das Handgelenk. Jedes zeigt einen anderen Wert an und deshalb habe ich mir ein neues gekauft. Ein teures, damit ich auf der sicheren Seite bin. Das zeigt auch wieder etwas anderes. Theoretisch sollte ich diesem neuen Gerät eher vertrauen als meinen kleinen, für das Handgelenk. Aber ich bin trotzdem misstrauisch. 

Mein Blutdruck ist fast immer zu hoch. Wenn ich mich anstrenge steigt er natürlich noch höher. Heute habe ich mein 2 Stunden Training gemacht - mit Hanteln - und dabei kam ich an einen Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, mich vielleicht zu sehr anzustrengen. Deshalb maß ich den Blutdruck. Das kleine Gerät zeigte 191 Blutdruck. Als ich dann probeweise mit dem neuen Gerät maß, zeigte es nur 154 Blutdruck an. Eine solche Differenz kann ja gar nicht sein. 

Ich habe jetzt wo ich das schreibe wieder gemessen, diesmal war der Unterschied nicht so enorm, aber doch beachtlich.

Nur die Pulsmessung stimmt überein. Das muss ich mir genauer ansehen und mit anderen Geräten vergleichen. Sollte das neue falsch messen, wäre das ein Skandal. 



Donnerstag, 6. August 2026

Leider bin ich wieder schlaflos und ich weiß auch warum

 Gestern habe ich ja sehr viel geschlafen, wenn auch mit zahlreichen kurzen Pausen. Nicht nur in der Nacht, sondern auch am Vormittag.  

Heute Nacht schlief ich trotzdem schnell ein, wurde aber schon bald wieder wach, weil es sehr laut war. Ob ich zu schnarchen begonnen habe - trotz Maske - oder ob ein Auto draußen Lärm machte, weiß ich nicht. 

Mit Sicherheit hat der Nasenspray nicht richtig gewirkt. Also stand ich auf und sprühte nochmal in das Nasenloch, das total verstopft war. Dann legte ich mich wieder ins Bett: und aus. Ich konnte nicht mehr einschlafen. Über eine Stunde lag ich wach. Mir fiel die neue Werbung für ein Produkt gegen Schlaflosigkeit ein: Eine Frau liegt im Bett und versucht einzuschlafen. Aber das kann sie nicht, weil eine andere Frau neben ihr sitzt und ständig auf sie einredet. Genau das passiert ja auch wirklich wenn wir nicht schlafen können. Die innere Stimme (ich höre keine Stimme, es sind halt einfach nur Gedanken) geht alle möglichen Tagesereignisse durch, oder überlegt was man am nächsten Tag tun sollte, was man einkaufen muss und quatscht und quatscht noch über viele andere unwichtige Sachen. Man bringt sie nicht zum Schweigen. In meinem Fall klammerte sie sich irgendwann schließlich an ein Ereignis, welches im Internet gerade ein großer Aufreger ist. 

Es ging um eine Katze wie diese hier. Sie war übrigens nicht tot, als dieses Foto gemacht wurde, ihr fehlten nur die vorderen Zähne. Man hatte sie halbtot auf der Straße gefunden und in ein Tierheim in der Slowakei gebracht. Wir haben sie zu uns genommen und wir haben sie geliebt, obwohl sie auch ursprünglich ein Streuner war. Dieses Schicksal hat sie sich nicht ausgesucht. Wenn man selbst eine Katze hat, leidet man noch mehr mit, wenn man so furchtbare Geschichten hört.

Drei junge Männer haben eine hilflose Katze zu Tode gefoltert, lachend und johlend, haben die Szene auch noch dazu auf Video gebannt, um es dann ins Internet zu stellen. Sie habne sich sozusagen selbst entlarvt. Ein altes Sprichtwort sagt: "Auf hoher See und vor Gericht, bist du allein in Gottes Hand!" In diesem Fall drängte sich mir der böse Gedanke auf: Hat dieser Gott einen Namen? Wenn ja, welchen?

Im Vorfeld der Gerichtsverhandlung, bei der die Drei "mangels Beweise", also im Zweifel, freigesprochen wurden (da hat sich die Richterin wohl ziemlich gewunden), hat man gekonnt den Anwalt des Katers AUSGEBOOTET. Die Begründung: Die Frau, die mehr oder weniger als Halterin des Katers, vom Anwalt in der Sache vertreten wurde, hätte keine enge Beziehung zu dem Tier, weil der Kater ein Streuner sei. Warum kann man keine tiefe Beziehung zu einem Lebewesen haben, nur weil man sich nicht zum Besitzer aufspielt und es nur versorgt, weil man dieses Lebewesen eben liebt? Sonst würde man das ja nicht tun. Jedenfalls dürfe sie keinen Anwalt beauftragen, so wurde argumentiert, um die Rechte der Katze, für die sie sich verantwortlich fühlt, vor Gericht einzuklagen.

Damit auch niemand zu viel mitbekommt - diesen Eindruck erweckte das Gericht - wurde nicht öffentlich verhandelt. Man war also unter sich. Auch wenn es zum Teil um Jugendliche ging: die Männer haben selbst alles was sie taten öffentlich gemacht und sogar damit geprahlt. Vor Gericht sind sie dann schüchtern? Angeblich hat einer der Drei sogar auf Instagram ein weiteres Video gepostet, in welchem er erklärte, ab jetzt würde er noch mehr Tiere quälen. Der Freispruch ist offenbar in seinem Verständnis schon fast ein Freibrief. 

Wie unwichtig und machtlos muss man sich fühlen, sodass man es nötig hat, über ein wehrloses Tier Macht und Gewalt auszuüben, um sich stark fühlen zu können. Burschen ihr seid nicht stark. Ihr seid totale Schwächlinge. Einen Wehrlosen besiegen kann jeder Trottel. 

In Norwegen und in Dänemark lernen die Kinder in der Schule Mitgefühl mit anderen, auch mit Tieren. Täte auch den Kindern in Österreich gut.

Nachdem sich diese Geschichte in meinem Kopf verfangen hatte, war es sinnlos, weiter auf Befreiung davon zu warten. Ich stand auf. 

Noch eine seltsame Idee kam mir in den Sinn, die mich seit kurzem beschäftigt. Irgendwie hatte ich zeitweise das Gefühl, meine verstorbene Mutter sei anwesend. Es ist nicht so, als würde ich in Erinnerungen schwelgen, sondern tatsächlich so, als wäre da ihre Präsenz. Kurz nachdem sie starb träumte ich, sie wolle ins Haus und deshalb rief sie nach mir. Ich verwehrte ihr den Eintritt. 

 Ich hatte für sie mehr oder weniger mein Leben aufgegeben, als sie alt und krank war. Wirklich verdient hatte sie das nicht. Sie hätte dasselbe für mich sicher nicht gemacht, wäre es umgekehrt gekommen. Diese Frau war etwas schwierig. Ich war meiner Verpflichtung nachgekommen, ihr Tod hatte mich aber von dieser Verpflichtung befreit. Ich wollte ihr nie wieder begegnen, also nicht in einem nächsten Leben.

Jetzt habe ich etwas Abstand. Vielleicht entspricht mein Gefühl einer realen Situation? Das weiß ich natürlich nicht, weil es keine objektiven Beweise dafür gibt. Es ist eben nur ein Gefühl, ein flüchtiger Gedanke. Trotzdem werde ich mich auf sie konzentrieren und versuchen heraus zu finden, ob ich mir das nur einbilde, oder eben nicht. Sollte es wirklich so sein, braucht sie möglicherweise die Bestätigung, dass ich ihr alles verziehen habe, was sie besser nicht getan hätte. Für mich wäre das eine Chance, einen Beweis dafür zu erbringen, dass wir nicht einfach verschwinden wenn wir sterben. 

Und jetzt muss ich doch mitten in der Nacht wieder trainieren. Was soll ich sonst tun, wenn ich nicht schlafen kann?


Mittwoch, 5. August 2026

Kann man mit so viel essen wirklich abnehmen?

 Ich habe jetzt ernsthaft mit der Diät begonnen, die meine Ärztin mir empfohlen hat. Als sie meinte man müsse dabei mehr essen, als sie es schaffen würde, war ich eher skeptisch. Es ist tatsächlich so und ich mühe mich bei manchen Rezepten ganz schön ab. 

Aber hilft das wirklich beim Abnehmen? 

So schaut das aus.


Leider sind einige Rezepte mit Fleisch und das esse ich eher nicht. Mal sehen womit ich es ersetzen kann. Wichtig ist ja nur der Eiweißgehalt. 

In der letzten Nach konnte ich sogar wieder eetwas schlafen und den ganzen heutigen Vormittag dazu. Endlich! In den letzten Tagen und Nächte habe ich entweder nur wenige Stunden, oder gar nicht geschlafen. Vermutlich aus unbewusster Angst vor dem Einschlafen. Denn wenn ich schlafe, bekomme ich nach einiger Zeit keine Luft. Offenbar liegt das nicht nur an meiner Apnoe, denn mit dem Gerät bekomme ich gut Luft. Aber die Nase ist oft total zu. Bisher ist darauf niemand eingegangen. Diese Ärztin hat mir unter anderem einen Nasenspray verschrieben und den habe ich erestmals ausprobiert. Hoffentlich hilft er mir wirklich. 

Meine Laune ist daher prächtig. Ich habe die Lieder aus dem Chorprogramm wieder im Internet angehört und mitgesungen. Die Texte kann ich noch immer nicht. 

Mein Training habe ich heut ausnahmsweise nicht gemacht. Es ist zu heiß. In der Früh kam warme Luft herein und statt abzukühlen, wurde es heißer in der Wohnung. Es hat ungefähr 30°C. Außerdem hatte ich viel zu tun. Morgen hole ich nach, was ich heute versäumt habe. Wenn nötig schalte ich das Klimagerät ein.


Jetzt geht es weiter mit Zufällen: Bodybuilding

 Dass ich plötzlich öfter mit Bodybuilding konfrontiert werde seit ich im Fitnessstudio war, habe ich schon in einem früheren Beitrag geschr...