Samstag, 7. November 2026

Ein Lottogewinn, Unmögliches und Zufall

Diesmal habe ich sogar im Lotto gewonnen. Ich spiele ja eher selten. In letzter Zeit hin und wieder, weil ich Tipps geschenkt bekommen, oder einen oder zwei kostenlose Tipps gewonnen habe. Diesmal habe ich mehr gespielt. 

Ist ja ein neues Jahr, nach alten Regeln gerechnet. Das musste ich feiern. 


Im Endeffekt habe ich leider trotzdem einen Verlust, der durch den Gewinn nur etwas abgemildert wurde. Es waren lauter Quicktipps. Beim nächsten Mal möchte ich selbst tippen. Der Computer ist nicht klug genug.

 Am 6. November merkten wir eher zufällig, dass unsere Internetverbindung nicht mehr vorhanden ist. Nachdem ich das im Internet gemeldet hatte, wurde uns mitgeteilt, wir sollten uns selbst darum kümmern. Am 7. November teilte man uns dasselbe wieder mit. Damit gaben wir uns nicht zufrieden und riefen direkt an. Da wurde uns mitgeteilt, es handele sich um eine Störung aufgrund irgendwelcher Arbeiten und es werde bis zum nächsten Tag dauern, die Verbindung wieder herzustellen. Interessant daran war, dass diese Störung schon länger gedauert hatte. Schon am Tag zuvor hatte es seltsame Ereignisse gegeben. Das Handy funktioniert ja unabhängig vom A1 Internet, aber zu Hause verwende ich natürlich das WLAN. Wenn es ausfällt, wird einfach umgeschaltet. Das merkte ich zwar, weil plötzlich statt Fotos nur Texte zu sehen waren, aber ich wusste nicht was genau da passiert. Am 6. November war das eben wieder der Fall. 

Seltsam war bloß, dass die Handys eine WLAN Verbindung anzeigten und auch die Geräte eine Verbindung anzeigten. So wie auf diesem Foto. Das Modem ist oben im 1. Stock, da sieht man allerdings ein rotes Licht, das anzeigt, wenn es keine Verbindung zum Internet gibt. Da der Fernseher nicht eingeschaltet war, der ja nur mit A1 Internet funktioniert, entstand der Eindruck, das Internet würde funktionieren, weil diese beiden Geräte blau, bzw. grün leuchteten. 

Wenn es keine WLAN Verbindung gibt, leuchten die Lampen rot. Das war eben nicht der Fall. Also wie ist es möglich, dass diese Geräte scheinbar funktioniert haben, obwohl das in Wahrheit ja nicht der Fall war? 

Das Gute daran: Ich konnte nicht fernsehen und kam so dazu, mein Buch endlich zu korrigieren. Schrecklich! Der Text auf meiner Webseite ist verändert worden. Schon lange hatte ich mir vorgenommen, endlich die Korrektur zu lesen.

Wir waren bei der Banksy Ausstellung. Mich hat es sehr beeindruckt. Zum Schluss gibt es etwas, bei dem man sich verewigen kann, was ich auch gemacht habe. Und es passt hervorragend zu meinem Leben. :)

 


In letzter Zeit erinnere ich mich kaum an meine Träume und da mein Traum-Nacht-Buch verschwunden  ist, notiere ich die wenigen Traumfetzen auch nicht mehr so richtig. Einmal träumte ich jemand sagte: "Das Schicksal der Orcas ist nun besiegelt!"

M wiederholte ständig: "Wir sind plötzlich um Jahre gealtert" Ich widersprach, aber er wiederholte das immer wieder. Dann meinte ich: "Du vielleicht, ich nicht!"

Heute träumte ich: Ich war in einem Kloster, das sehr alt und primitiv war. Es waren nur einige wenige Räume. Ein Gang, links und rechts Türen zu den Zimmern der Mönche. Die Mauern waren sehr dick und brüchig, mehr wie in einem Keller. Die Räume waren einfach. In jedem Raum ein Bett, ein Tisch ein Stuhl, mehr nicht. Ich legte auf jeden Tisch jeweils ein Buch. Vielleicht war es eine Bibel. Dann auch noch Besteck und jeweils einen Teller. Ich wurde halb wach, dachte dann an ein Schwein, das geschlachtet werden sollte. Vielleicht war eich ein Mönch. Außer mir war niemand da. Das Schwein wollte ich nicht schlachten, sondern als Haustier halten. Deshalb wollte ich eine Decke in einem der Zimmer für das Schwein hinlegen.


Freitag, 9. Oktober 2026

Zeitweise kann man eine Diät auch unterbrechen

 Seit einiger Zeit habe ich meine Diät so halbwegs eingehalten. Nicht so ganz, aber doch im Großen und Ganzen. Gestern habe ich sehr viel geschlafen, weil ich sehr früh schlafen ging. Trotzdem war ich noch vor 2 Uhr wieder wach. Zu dieser Zeit mache ich derzeit regelmäßig meine Übungen. Also stand ich auf, tat was zu tun war, frühstückte sehr früh wie immer und schlief dann wieder sehr sehr lange weiter. Das Wichtigste sind derzeit meine Übungen. Ich versuche jeden Tag ungefähr 2 Stunden mit Hanteln zu trainieren. Bisher habe ich eher auf Langzeit gesetzt, jetzt versuche ich auch reines Krafttraining, gegen Ende meiner normalen Übungen. Ich will es aber nicht übertreiben. Ich denke es ist nicht so wichtig wie schwer die Gewichte sind, mit denen man arbeitet, sondern dass man einmal damit beginnt. Man kann sich langsam steigern. Indem man die Durchblutung steigert, tut man der Gesundheit viel Gutes. Das ist wichtig für die Knochen. Dabei sollte man die Gelenke vielleicht nicht zu sehr belasten. Die "Muskelpakete", die vor lauter Muskeln nicht mehr richtig gehen können, erreichen das nicht nur allein durch einfaches Training. Alles was übertrieben ist, schadet dem Körper. 

 Man muss auch nicht unbedingt ins Fitnessstudio gehen, wenn man Muskeln aufbauen möchte. Das kann man auch zu Hause machen., Man muss nur dran bleiben. So wie bei der richtigen Ernährung.

Am Nachmittag ging ich einkaufen und der Gedanke, einmal zu sündigen, drängte sich auf. Diesem Gedanken gab ich nach, kaufte aber nur ein kleines Stück Süßigkeit. Der Gedanke ließ mich nicht mehr los. Ich überlegte, ob ich in ein Kaffeehaus gehen und dort etwas Süßes essen solle. Doch das machte ich nicht. Den Gedanken gab ich jedoch nicht auf, sondern verschob seine Verwirklichung auf das Wochenende. Dann fuhr ich nach Hause. Brav aß ich nur was die Diät erlaubt. 

Einige Zeit später läutete es an der Tür. Die neuen Nachbarn stellten sich vor - und brachten etwas zum Naschen mit. Eigentlich wollte ich das gar nicht essen, tat es aber doch. Später aß ich auch noch etwas anderes, was eigentlich nicht im Programm steht. Zum Ausgleich beschloss ich, das Frühstück weg zu lassen. Was als Ausgleich natürlich auch zu wenig ist. 

Da ich nicht an Zufälle glaube, nehme ich an, unterbewusst schon auf die Naschereien der Nachbarn  vorbereitet gewesen zu sein. Die Verführung war bereits spürbar und vorhergesehen. Natürlich hätte ich das Geschenk nicht öffnen müssen. Ich hätte auch schon bei meinem Einkauf standhaft bleiben können. Das war aber eben leider nicht der Fall. 

Nun muss ich erneut die nötige Motivation aufbauen, um weiter machen zu können. Das will ich unbedingt. Vielleicht ist es sogar gut, eine kurze Pause einzulegen. Der Körper wird dadurch aus seinem Trott heraus geholt und muss sich erneut anpassen. 

Bisher habe ich meiner Meinung nach sowieso viel zu wenig abgenommen. Zunehmen geht offenbar viel schneller und leichter als abzunehmen. Bei meinem letzten Abnehmversuch vor einige Jahren, ging es sehr schnell. Aber vielleicht habe ich damals wirklich auch zu viel Muskelmasse abgenommen und das möchte ich jetzt auf jeden Fall vermeiden. Bisher ist es mir gelungen, Muskeln aufzubauen. Das soll weiter gehen, weil Muskeln für uns Menschen sehr wichtig sind. Das wird oft unterschätzt. 

Montag, 5. Oktober 2026

Es ist nie zu spät, sich um den eigenen Körper zu kümmern

Viele Menschen hören irgendwann auf, sich um ihren Körper zu kümmern. Sie essen zu viel, oder das Falsche, lassen sich gehen, statt sich zu bewegen und leben in den Tag hinein. Für jemanden der/die glaubt, mit dem Tod sei alles vorbei, mag das vernünftig sein, oder vernünftig klingen. Das Leben genießen. Doch wer weiß, dass man wieder geboren werden wird, sollte das anders sehen. Aber auch für jemanden der/die glaubt, einfach nur tot zu sein, nachdem man gestorben ist, ist es gar nicht so vernünftig wie es scheint.

Die moderne Medizin macht es möglich, auch mit den schlimmsten Krankheiten relativ lange weiter zu leben. Ist das erstrebenswert? Angenehmer ist es wohl, möglichst lange möglichst gesund zu sein. Gesundheit kommt jedoch nicht immer von selbst. Man muss sie sich zum Teil erarbeiten. Je älter man ist, desto mehr sollte man für seinen Körper tun. Manche machen das auch. 

  Mit 57 begann Tina mit Krafttrainig https://www.fitforfun.de/workout/krafttraining/mit-57-begann-tina-krafttraining-mit-64-fuehlt-sie-sich-staerker-denn-je_0958e595-c980-45f1-ac49-74f275859434.html,  Maria klettert noch mit 95 https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/marias-mantra;art4,4216498 und Toshizuke gewinnt mit 90 noch die "All Japan Masters" 

Man muss nicht wie Schwarzenegger während seiner besten Zeit aussehen, aber man sollte Muskeln auf- statt abbauen, oder sie so gut wie möglich erhalten.  

Ich habe kein gesundes Leben geführt. Viel Stress, wenig Schlaf, ungesundes Essen, zu wenig Bewegung. Zum Glück hatte ich die meiste Zeit meines Lebens zumindest einen Hund und musste deshalb auch oft gehen. Sonst wäre alles noch schlimmer. Zeitweise habe ich mich gewundert, dass ich überhaupt noch am Leben bin. Jetzt habe ich endlich Zeit, mich um mich selbst zu kümmern und das versuche ich, so gut es geht. 

Ich habe mit Krafttraining und mit Ausdauertraining begonnen. Vorher bin ich geschwommen, aber das habe ich wieder aufgegeben. Möchte ich aber wieder weiter machen. Nur leider kostet das viel Geld und  freie Bahn hat man selten, weil zu viele Leute da sind. Bodybuilding kann man auch alleine zu Hause und fast kostenlos machen.

Vor Jahrzehnten wurde bei  mir festgestellt, dass meine Nerven in den Füßen zu langsam leiten. Das führte zu unangenehmen Gefühlen in den Füßen und zu Schmerzen. Das verhindert, dass man einschlafen kann und an Entspannung ist sowieso nicht zu denken. 


Diese Probleme hatte ich aber schon lange davor. Dagegen gibt es nichts, außer Tabletten gegen Schmerzen. Auf die kann ich verzichten, denn jedes Medikament hat auch Nebenwirkungen. Eine alte Ärztin sagte im Fernsehen: "Das ist, als würde man mit dem Auto fahren und etwas über das aufleuchtende Warnlämpchen kleben, damit man nicht sieht, dass etwas nicht in Ordnung ist." Ein Medikament welches nicht heilt, ist sinnlos. Deshalb nehme ich keine Schmerzmittel.
 
Jetzt bin ich dazu über gegangen, jeden Tag einen intensiven Fußmarsch zu machen. Mindestens eine Stunde. Wenn man schnell geht, ist es anstrengend, schmerzhaft in den Unterschenkeln, aber es hilft mehr als irgendwelche Massagen. Im Gegensatz zum langsamen Gehen verschwinden die Schmerzen danach ebenso wie die fehlerhaften Gefühle in den Füßen. Das muss man sich offenbar auch verdienen. 
 
Wie wirkt sich das auf die Seele aus? 
 
Bisher hatte ich immer das Gefühl Zeit zu verschwenden, wenn ich etwas für meinen Körper tat. Jetzt weiß ich, dass der Körper tatsächlich das wichtigste Element im Leben ist. Ohne ihn wären wir ja nicht da, er ist unser Wohnort, könnte man sagen und den sollte man so gut es geht in Schuss halten, so lange es geht. 
 
Alles was wir in unserem Leben tun, nehmen wir in irgendeiner Form mit ins nächste Leben. Wir bilden sozusagen heute die Basis für das nächste Leben. Das betrifft wohl auch den Körper. Deshalb sollten wir nicht frühzeitig aufhören uns weiter zu entwickeln und auch nicht aufhören, den Körper zu trainieren, soweit das möglich ist. Es wird uns helfen, im nächsten Leben mit einem gesunden und kräftigen Körper geboren zu werden. 

 

 

Sonntag, 4. Oktober 2026

Beginne ich mich an frühere Leben zu erinnern?

 Seit kurzer Zeit höre ich mir meine Hypnose Videos an. Darunter ist dieses hier:


 Das alleine genügt natürlich nicht. Wenn man etwas erreichen will, muss man auch bewusst immer wieder danach verlangen. Nur so kann man das Unterbewusstsein wirklich erreichen. Was dieses Video betrifft geht es darum, sich an die Ursachen für eigene Probleme zu erinnern, egal ob diese in dem gerade ablaufenden Leben liegen, oder in einem früheren Leben. Meiner Erfahrung nach setzen wir unser altes Leben unterbewusst fort. Was wir an Verhaltensweisen abgelegt haben, wirkt nur noch schwach. Das heißt das Thema kommt sehr wohl auf, aber man verhält sich nicht mehr so wie damals. Was man begonnen hat, führt man fort. Wenn man also früher, in einem früheren Leben etwas erlebt hat, das traumatischer Natur war, oder das man bereut, wirkt es im momentanen Leben möglicherweise stark störend. 

Ich könnte mir zwar suggerieren, mich an frühere Leben zu erinnern, aber das halte ich nicht für gut. Das Unterbewusstsein könnte den Wunsch insofern erfüllen, als es Pseudoerinnerungen produziert. Die Formulierung, zurückzugehen zu den Ursachen, egal in welchem Leben diese auftraten, halte ich für besser. Man hat ja meistens auch mehrere Probleme und da kann man davon ausgehen, dass mindestens eines aus einem früheren Leben stammt. 

Ich habe jetzt schon 2x von Gedanken geträumt, die vermutlich auf frühere Leben hinweisen. Einmal beschäftigte sich der Traum mit Gräbern meiner Vorfahren die ich suchte, an die ich mich zu erinnern versuchte um diese zu finden. Heute träumte ich von einem Satz in einer fremden Sprache, den ich ständig wiederholte. Ich wusste nicht was er bedeutet und welche Sprache das war. Er schien mir wichtig zu sein. 

Noch ist das kein bewies für die Aktivität der Erinnerungsfindung, aber ein Indiz könnte es sein.  

Samstag, 3. Oktober 2026

Da ist etwas in mir, was mir etwas mitteilen möchte, aber es ist stumm

 Am 8.9.2026 schrieb ich hier, auf diesem Blog, wie unwohl ich mich vor dem Imbiss beim Westbahnhof gefühlt habe. https://neuepsiexperimente.blogspot.com/2026/09/ein-abend-im-kaffee-westend.html Am 19.9.2026 wurde genau dort ein Mann mit einer Eisenstange verprügelt. Mein Gefühl hat mich also nicht getäuscht. https://www.heute.at/s/mann-vor-westbahnhof-imbiss-mit-eisenstange-verpruegelt-120254010 

Wenn man genauer betrachtet was derartige Gefühle sind, so scheint das vielfältige Ursachen zu haben. Zum Einen kann man rein verstandesmäßig einschätzen, ob eine Gefahr besteht. In diesem Fall bestand eigentlich keine Gefahr, denn weder ich, noch jemand anderer wurde angegriffen. Das geschah erst einige Tage später. Trotzdem war mein Gefühl eine realistische Einschätzung des tatsächlich vorhandenen Gefahrenpotenzials. 

 Anders verhält es sich mit dem was man gemeinhin "Bauchgefühl" nennt, denn dieses kann man nicht begründen. Es ist plötzlich einfach da und man weiß nicht wieso. In diesem Fall handelt es sich um das Unterbewusstsein, welches sich zu Wort meldet. Wenn dann auch noch eine Handlung dazu kommt, die man sich bewusst nicht erklären kann, die man einfach plötzlich setzt, geht das noch einen Schritt weiter. Das Unterbewusstsein übernimmt die Kontrolle. Das kann katastrophal sein, aber auch genial. 

Ein Beispiel:

Ich wurde beobachtet, was mir meistens nicht auffiel, weil es mir mehr oder weniger egal war. Wenn man verschiedene Ereignisse vorher sagt, macht einen das verdächtig. Da kann es schon passieren, dass irgendwelche Leute neugierig werden und wissen wollen, wie man das macht. Einmal schien mein Unterbewusstsein etwas dagegen zu haben.

Ich fuhr eine Straße entlang, so wie tausendmal vorher und auch nachher.  An einer Stelle konnte man rechts abbiegen, was ich natürlich nie tat, weil ich immer stur meine Strecke fuhr. Es gab nie einen Grund, dort ab zu biegen und ich habe auch nie jemanden gesehen, der dort hinein gefahren wäre. Doch einmal wurde ich genau dort total unsicher und das Gefühl ich müsse dort abbiegen, ergriff mich. So ganz sicher war ich mir nicht, doch der Zwang siegte und ich tat es. Dann kam die große Überraschung. Was wollte ich hier? Das war nicht einmal eine normale Straße. Man musste einen großen Kreis fahren und kam dann wieder zurück zum Ausgangspunkt. Eine andere Möglichkeit gab es gar nicht. 

Als ich in den Rückspiegel sah bemerkte ich mehrere Autos die in einem größeren Abstand ebenfalls eingebogen waren und genauso wie ich die Runde fuhren, um dann den ursprünglichen Weg weiter zu fahren, genauso wie auch ich es tun musste, weil es ja keine andere Möglichkeit gab. 

Die Leute hinter mir werden geglaubt haben, ich hätte sie bewusst bemerkt und hätte sie deshalb in eine Falle gelockt. Aber das war nicht so. Ich hatte keine Ahnung, dass diese Abzweigung zu keiner "normalen" Straße führte, sondern in eine Sackgasse. Noch dazu in eine Sackgasse, in der man nicht so einfach stehen bleiben konnte. Auch die Verfolger hatte ich nicht bemerkt. Es gab viel Verkehr. 

Das Unterbewusstsein wusste etwas, das ich nicht wusste und das wollte es mir vermutlich zeigen. Ich war ja nicht in Gefahr, es musste mich nicht retten, aber es wollte mir etwas mitteilen. Bisher habe ich oft Situationen erlebt, die mir gezeigt haben , dass da eine höhere Intelligenz im Spiel ist, die mich leitet und die mir etwas mitteilen möchte. Sie kann sich offensichtlich nicht verbal ausdrücken. Ich kann natürlich nur für mich sprechen. Ich hatte nie Stimmen im Kopf. Mein Unterbewusstsein ist stumm. Nur im Traum spricht es manchmal mit mir, indem eine verbale Aussage in eine Traumszene verpackt wird. Dann sagt jemand etwas, oder ich weiß einfach, dass da ein Satz ist, auch wenn er gar nicht ausgesprochen wird. 

Die Geschichte ging noch weiter. Im Fernsehen erklärte später bei einem Interview ein deutscher Detektiv, ER sei von jemandem gestellt worden. Das schien ihn zu überraschen, aber auch zu amüsieren. Es gab keinen Beweis dafür, dass er mich damit meinte, aber ich wusste es in diesem Moment ganz einfach. Allerdings bekam ich keinen Beweis für die Echtheit dieses Gefühls. Das hat mich gestört, weil ich Unklarheiten nicht mag. Unklarheiten können zu falschen Reaktionen und zu fixen Ideen führen. Deshalb registriere ich solche unsicheren Gefühle zwar, klammere mich jedoch nicht daran. Denn die Gefahr besteht, sich in eine falsche Richtung zu entwickeln. Das Ziel muss sein, das Unterbewusstsein als eine höhere Intelligenz zu akzeptieren, der man sich anvertrauen kann, die beschützt und hilft. Trotzdem muss einem klar sein: nicht jedes Gefühl kommt von diesem Unterbewusstsein. Es kann sich auch um reinen Instinkt handeln und der ist manchmal sehr dumm. 

Donnerstag, 17. September 2026

Lotto - zuerst Glück, dann Pech

 Hurra! Ich habe 10 Cent bei win2day gewonnen! Das klingt wenig? Ist es auch, aber es ist auch genau das was ich mir gewünscht habe. Warum wünscht man sich 10 Cent? Ich hatte auf meinem win2day Konto gerade einmal 2,25 Euro Guthaben. Nun dachte ich mir, da spiele ich diesmal mit, falls sich das ausgeht. Und siehe da, es ging sich nicht aus, weil 1 Tipp ohne alles, 2,30 Euro kostet. Ich hatte also 5 Cent zu wenig drauf. Dann sah ich, dass man das Glücksrad drehen kann. Ich hatte genug, um es 1x drehen zu dürfen und hoffte auf einen Gewinn von mindestens 5 Cent Guthaben. Es wurden sogar 10. Wahrscheinlich ist das der Mindestgewinn. Ich durfte also mitspielen, was ich auch getan habe. Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass ich einen Gewinn haben werde und keinen Verlust. Oft spiele ich ja nicht und ich denke mir auch keine Zahlen aus, sondern der Computer. Einige male habe ich gewonnen, aber immer nur den kleinsten möglichen Gewinn. Hoffentlich ändert sich das jetzt. Sollte ich gewinnen, geht wie immer die Hälfte an den Tierschutz.


 Wie sich zeigte, hatte ich bei der nachfolgenden Ziehung keinen einzigen Treffer. Ich hasse Computrprogramme. In Zukunft werde ich lieber wieder selbst tippen.

Dienstag, 8. September 2026

Ein Abend im Kaffee Westend

 Ich habe mich von K überreden lassen, ins Kaffee Westend zu kommen. Es wurde gesungen. Vom Wienerlied bis zur Opernarie. Die meisten Sänger/innen waren wirklich gut.


 Sie hört sich das fast jeden Montag an. Offen gesagt, habe ich das eher nicht vor.

Danach musste ich zur Straßenbahn und die Station ist direkt beim Westbahnhof. Wohlgefühlt habe ich mich dort wirklich nicht. Eine Gruppe Afrikaner stand herum und spielte Musik. Sie tanzten nicht richtig, aber bewegten sich teilweise etwas verhalten zur Musik. Sie kümmerten sich nicht um andere Leute. Ein sehr junges Mädchen saß auf dem Boden. Ein junger Mann fragte sie mehrmals, ob sie Cannabis wolle. Sie ignorierte ihn. Eigentlich ignorierte sie alle, die ihr zu nahe kamen. Damit hatte sie sogar Erfolg. Ständig gingen Gruppen junger Männer herum, die vermutlich arabischer Herkunft waren. Vielleicht auch Afghanen, Nordafrikaner. Sehr junge Mädchen, die freizügig bekleidet und geschminkt waren. Schwer zu sagen woher sie stammten, vermutlich auch aus dem arabischen Raum. Einige ziemlich Gestörte irrten auch umher.  Es war schon fast 23 Uhr. Haben diese Jugendlichen keine Schule? Es war Montag, der erste Schultag nach den Ferien. 

Ich hatte mich zum Würstelstand gestellt. Ein elegant gekleideter Mann stellte sich neben mich und aß eine Wurst. Eine Gruppe Russen, Bulgaren, oder Ukrainer. Es klang jedenfalls Russisch was sie sagten. Einer löste sich aus der Gruppe und stellte sich neben den Mann, der gerade seine Wurst aß. Er drängte sich geradezu an ihn. Der Mann versuchte den Typen zu ignorieren, was in seinem Fall offenbar nicht funktionierte. Wie es für ihn weiter ging bekam ich nicht mehr mit, weil endlich die Straßenbahn kam. 

Zum Glück gab es relativ wenig Fahrgäste. Als ich ausstieg, stieg auch eine Frau aus, die mit dicken Goldketten und Ringen behängt war. Ich hätte nicht den Mut, derart geschmückt, mitten in der Nacht mit einem öffentlichen Verkehrsmittel herum zu gondeln. Abgesehen davon habe ich auch keinen teuren Schmuck.

Ein Lottogewinn, Unmögliches und Zufall

Diesmal habe ich sogar im Lotto gewonnen. Ich spiele ja eher selten. In letzter Zeit hin und wieder, weil ich Tipps geschenkt bekommen, oder...